Das Projekt Interventionistische Linke Ruhr ist eine Gruppe von unterschiedlichen Menschen, die gerne IL Strukturen im Ruhrgebiet aufbauen möchten. Wir Alle haben das Ziel uns verbindlich politisch zu organisieren. Wir wollen dabei zu unterschiedlichen Themen arbeiten.

Aus dem Selbstverständnis der Interventionistisches Linken:

Die Interventionistische Linke ist ein Zusammenschluss linksradikaler Gruppen und Einzelpersonen aus der undogmatischen und emanzipatorischen Linken im deutschsprachigem Raum. Wir sind u.a. in sozialen, antirassistischen, feministischen und Klimakämpfen aktiv und engagieren uns in den Bereichen Antifaschismus und Antikriegspolitik. Wir wollen eine Linke sein, die sich einmischt. Deshalb versuchen wir in all diese Auseinandersetzungen durch offene und breite Bündnispolitik unsere Positionen zu vermitteln und diese praktisch werden zu lassen.

Wir wollen eine radikale Linke, die aktiv nicht nur gegen die Zumutungen und Grausamkeiten, sondern gegen den Kapitalismus insgesamt kämpft, die dabei immer wieder neue Allianzen sucht, die Brüche vertieft und Chancen ergreift, die lieber Fehler macht und aus ihnen lernt, anstatt sich im Zynismus der reinen Kritik zu verlieren. Wir wollen eine radikale Linke, die auf den revolutionären Bruch mit dem nationalen und dem globalen Kapitalismus, mit der Macht des bürgerlichen Staates und allen Formen von Unterdrückung, Entrechtung und Diskriminierung orientiert. Kurz: Wir wollen eine neue, gesellschaftliche radikale Linke, die um politische Hegemonie ringt und Gegenmacht organisiert.

Im Ruhrgebiet haben wir uns das Ziel gesetzt eine Struktur zu erarbeiten, die über Stadtgrenzen hinaus in der Metropole Ruhr arbeiten kann. Momentan sind wir im schwerpunktmäßig in der Mitte des Ruhrgebiets, also um Essen, Bochum und Gelsenkirchen, aktiv.
Unser Ziel ist es jedoch in absehbarer Zeit, sowohl Stadt als auch Themen AGs einzurichten und so eine Organisierung auch in anderen Städten des Ruhrgebiets zu ermöglichen.

Uns ist es wichtig, dass sich unsere politischen Ziele auch in unserem Umgang miteinander widerspiegeln. Deshalb wollen wir (pro-)feministisch, antirassistisch, generationsübergreifend und basisdemokratisch arbeiten. Es so ermöglichen, dass Familie, Leben und Beruf sich mit einer politischen und solidarischen Organisation verbinden lassen. Somit ist für uns auch klar, dass wir uns nicht nur in Szenen bewegen wollen, sondern über ihre Grenzen hinweg unsere Inhalte zugänglich machen.

Dabei ist uns wichtig eine ausgewogene Mischung aus Aktionen, Bildung und Organisation zu finden, die an unseren vielseitigen Bedürfnisse und Interessen anknüpft.

Wir freuen uns über Anfragen von Menschen die mitmachen wollen. Wenn ihr Interesse an der IL hab und mehr Informationen möchtet, könnt ihr euch das Zwischenstandpapier der Intervetionistischen Linken anschauen:
http://www.interventionistische-linke.org/positionen/il-im-aufbruch-ein-zwischenstandspapier

Wir freuen uns mit vielen Anderen zu diskutieren, zu planen, zu träumen und zu kämpfen!